Freie Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur e.V.  

Abendvorträge 2007

Januar Februar März April Mai Juni Juli September Oktober November

 

 
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Januar Seitenanfang

Donnerstag, 25. Januar, 19:30 Uhr Termin
FB IV
INDIEN – KOMMENDE WELTMACHT MIT 8000-JÄHRIGER KULTUR

Prof. Dr. Dr. Ulrich Matthée

Aula Gymnasium Wentorf, Hohler Weg 16,21465 Wentorf bei Hamburg, Tel: 040/725450-0

Der europäische Sino-Zentrismus verengt unseren Blick auf die gigantische Macht Chinas. Er lässt uns die ungeheure Dynamik Indiens verkennen. Von einer China vergleichbaren demographischen Kraft und kulturellen Tiefe betreibt Indien seine Modernisierung auf der Grundlage einer intakten parlamentarischen Demokratie, der Autonomie der Bundesstaaten, der Achtung der Menschenrechte und der marktwirtschaftlichen Entwicklung von unten (von den Märkten her) nach oben. Noch sind Indiens Zuwachsraten zwar etwas niedriger als die Chinas, doch dürfte sich seine Modernisierungsrevolution – getragen von einem neuen, etwa 120 Millionen Menschen umfassenden Mittelstand – als nachhaltiger erweisen als die Chinas.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)


Februar Seitenanfang

Donnerstag, 01. Februar, 19:30 Uhr Termin
FB VII
CASPAR DAVID FRIEDRICH: EIN KÜNSTLERLEBEN ZWISCHEN AUFBRUCH UND GESCHEITERTEN HOFFNUNGEN

Detlef Stein, Bremen, Kunsthistoriker, Bremen

Rokokosaal im Herrenhaus, Am Domhof 12, Ratzeburg

Der Landschaftsmaler Caspar David Friedrich (1774-1840) zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Romantik in Deutschland. Mit Bildern wie „Der Mönch am Meer“ (1808/10), „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ (um 1818) oder dem „Eismeer“ (1823/24) vermochte es der Künstler auf individuelle Weise, religiösen, zeitgeschichtlichen und autobiographischen Zusammenhängen einen unverwechselbaren bildhaften Ausdruck zu verleihen, der nicht mehr den starren Regeln und Bildformen des Klassizismus verpflichtet war. Der kunstgeschichtliche Begriff „Romantik“ führt jedoch oftmals zu Vorstellungen von Friedrichs Werk, die dieses allein auf eine stimmungshafte Naturempfindung oder eine verklärende Sicht auf die Welt reduzieren. Welche Vielschichtigkeit seine Werke hingegen aufweisen, wie sich hinter ihren romantischen Stimmungswerten strenge kompositorische Gesetze verbergen und in welcher Weise sie sich mit den politischen Gegebenheiten der napoleonischen Besatzungszeit, den Freiheitskriegen oder der Restaurationszeit auseinandersetzen, diese und weitere Fragen wird der Referent anhand ausgewählter Bildbeispiele erörtern.

Donnerstag, 08. Februar, 19:30 Uhr Termin
FB II
ZWISCHEN REALISMUS UND INSZENIERUNG - ZUR ENTWICKLUNG DER PORTRÄTMALEREI

Dr. Silke Reuther, Hamburger Kunsthalle

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf b.H.

Im Bildnis und Selbstbildnis vergewissern sich Menschen ihrer Gegenwart und ihrer äußeren Erscheinung. Die Anfänge der europäischen Porträtmalerei in der frühen Neuzeit wurden durch die verlässliche Aufzeichnung physiognomischer Eigenheiten im Zusammenspiel mit einem würdigen Habitus bestimmt. Dieser Richtlinie folgten Sandro Botticelli ebenso wie Albrecht Dürer. Im 17. Jahrhundert ließ sich der Hof im Pathos absolutistischer Herrscher malen, während Kaufleute und bürgerliche Machthaber den Ausdruck von Sympathie und Integrität für sich in Anspruch nahmen. Das Porträt entwickelte sich zu einem Gegenstand der Selbstinszenierung, auf den die Auftraggeber ihre Sehnsüchte ebenso wie ihre politischen Ambitionen projizierten. Das sich zuspitzende Interesse am Bildnis wurde von Malern wie Tizian, Rembrandt und später Goya aufgegriffen, die mit klugen Bilderfindungen und maltechnischer Raffinesse einen bisweilen entlarvenden Blick auf die Darzustellenden warfen. Mit der Preisgabe verbindlicher Regeln wurde das Porträt dem jeweiligen Zeitgeschmack unterworfen und damit zum Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Als Künstler wie Philipp Otto Runge im frühen 19. Jahrhundert diese Bildgattung als Möglichkeit zur Selbstbefragung entdeckten, war dies ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Individualisierung. Die Loslösung des Porträts von den gewohnten Konventionen sowohl im Habitus der Dargestellten als auch in der Malerei selbst wurde endlich zum Kennzeichen der Avantgarde und der Moderne.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)

Donnerstag, 15. Februar, 19:30 Uhr Termin
FB IV
CHANCEN UND RISIKEN EINER DEUTSCH-RUSSISCHEN STRATEGISCHEN PARTNERSCHAFT

Prof. Dr. Wolfgang Seiffert

Festsaal Rathaus Schwarzenbek

Der Referent ist einer der besten Kenner der politischen Szenerie in Russland. Es geht in dem Vortrag vor allem um die Entwicklungen der deutsch-russischen Beziehung seit der Regierung Schröder, die auch von der Regierung Merkel aufgegriffen und weitergeführt werden. Hierbei müssen beide Staaten im Gefüge der Weltpolitik ihre Position neu bestimmen und auch ihre Beziehungen zueinander neu gewichten. Der Referent wirft die Frage eine strategischen Partnerschaft auf, welche Vorteile sich daraus ergäben und welche Risiken sich dahinter verbergen. Vorteile und Risiken werden gewichtet und Perspektiven auf gezeigt. Die Thematik bewegt sich also in der unmittelbaren Gegenwart des politischen Geschehens.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek)

Donnerstag, 22. Februar, 19:30 Uhr Termin
FB I
NIEDERDEUTSCH UND HOCHDEUTSCH – WAS MACHT DEN UNTERSCHIED?

Dr. Werner Budesheim

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf b.H.

Das Niederdeutsche oder Plattdeutsche, einst Sprache der Hanse, ist durch die Lutherbibel und die Reformation ins Abseits geraten. Moderne Medien wie Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen dringen in jeden Winkel vor und drohen der noch in unseren Dörfern gesprochenen Sprache den Garaus zu machen. Nun hat seit einigen Jahren eine Gegenbewegung eingesetzt, die inzwischen bewirkt hat, dass Niederdeutsch wieder offiziell in den Amtsstuben Einkehr halten darf. Viele in den letzten Jahren neu gegründete Vereine haben sich die Belebung der niederdeutschen Sprache zum zentralen Gegenstand gemacht. – Was aber macht aus sprachwissenschaftlicher Sicht den Unterschied zwischen Niederdeutsch und Hochdeutsch aus? – Der Referent möchte die lautgesetzlichen Zusammenhänge verdeutlichen.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)


März Seitenanfang

Donnerstag, 01. März, 19:30 Uhr Termin
FB IV
ZUM 250. TODESTAG VON NICCOLO MACHIAVELLI

Dr. Stefan Vöhringer

Rokokosaal im Herrenhaus, Am Domhof 12, Ratzeburg

Am 9. Juni 1527 starb der italienische Philosoph, Geschichtsschreiber, Politiker und Dichter Niccolo Pietro Machiavelli. Seine politischen Schriften, insbesondere der 1513 erschienene Traktat „Il principe“ gehören zu den meistgelesenen und meistdiskutierten Texten der politischen Ideengeschichte. Während viele Leser Machiavelli als denjenigen Denker feierten, der Politik erstmals als Ringen um Macht beschrieb und das Prinzip der Staatsräson erkannte, verteufelten ihn andere, wie Friedrich der Große, als herzlosen Menschenfeind. Mithilfe von Lichtbildern möchte der Vortrag in Leben und Werk eines der einflussreichsten politischen Denkers einführen.

Donnerstag, 08. März, 19:30 Uhr Termin
FB I
BISMARCKSTÄTTEN UNSERER NÄHEREN UMGEBUNG

Friedrich Nehlsen, OStR a.D.

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf b.H.

Vom Leben und Wirken Otto v. Bismarcks zeugen auch in unserer Gegend mehrere Gedenkstätten wie die Bismarcksäule bei Schönningstedt und der Bismarckturm in Aumühle. In Friedrichsruh stehen nahe beieinander weitere: Bismarcksches Haus, Bismarck-Stiftung, Gruftkapelle, Grotenburgstein und Hirschgruppe. Diese beiden stammen von weither aus dem Teutoburger Wald und dem anhaltinischen Ostharz. In der Bilderfolge des Vortrages wechseln historische Aufnahmen mit Bildern des jetzigen Zustandes ab.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)

Donnerstag, 15. März, 19:30 Uhr Termin
FB V
REISEZIEL NORDGRÖNLAND. STUDIEN ÜBER DIE POLARESKIMOS UND IHRE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE

Prof. Dr. Arnold Schultze, Universität Lüneburg

Kulturzentrum Lauenburg, Elbstraße 145 a

Der Vortrag führt in den äußersten Norden Grönlands. Jahrhunderte lang haben die Polareskimos dort unter extremen natürlichen Bedingungen völlig isoliert gelebt. Kontakt zur Zivilisation erhielten sie erst durch Robert Peary, der ihre Fähigkeiten für seine Nordpol-Expeditionen nutzte. Weitere Impulse und Eingriffe von außen folgten: Die Gründung von Thule durch Knud Rasmussen, die Maßnahmen der dänischen Kolonialpolitik, der Bau der riesigen amerikanischen Air Base ... Was für eine Geschichte: In hundert Jahren von der Steinzeit in die Moderne! Viermal hat Professor Schultze die Heimat der Polareskimos besucht.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Lauenburg)

Dienstag, 20. März, 19:30 Uhr Termin
FB II
KLAR SEHEN. OTTO DIX UND DIE KUNST DER NEUEN SACHLICHKEIT

Dr. Karsten Müller, Kurator, Bucerius Kunst Forum, Hamburg

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf b.H.

„Kunst machten die Expressionisten genug. Wir wollten die Wirklichkeit ganz nackt, klar sehen, beinahe ohne Kunst.“ So beschrieb der Maler und Zeichner Otto Dix (1891–1969) eine künstlerische Haltung, die im Deutschland der 1920er Jahre als „Neue Sachlichkeit“ oder – in ihrer sozialkritischen Ausprägung – als „Verismus“ bekannt wurde. Den geschärften Blick auf die Realitäten des Ersten Weltkriegs und der Weimarer Republik teilte Dix mit Künstlern wie George Grosz, Christian Schad, Rudolf Schlichter, Karl Hubbuch, El- friede Lohse-Wächtler und Conrad Felixmüller. Ihr vielgestaltiger Realismus verdichtete die Spannungen und Sprengkräfte der Moderne in Bildern, die bis heute provozieren. Unverblümt thematisierten die Veristen Sexualität und Gewalt, rückten gesellschaftliche Randbezirke ins Bildzentrum und entfalteten ein schillerndes Panorama menschlicher Existenz: einfühlsam und schonungslos, zart und drastisch, humorvoll und grotesk. Der Vortrag stellt zentrale Themen und Strategien neusachlicher Maler vor – und die Widerhaken, die ihre Bildwelten auch für unsere Gegenwart bereithalten. Im Mittelpunkt steht das Schaffen von Otto Dix, dem das Bucerius Kunst Forum im Sommer 2007 eine Ausstellung widmet.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)

Mittwoch, 21. März, 19:30 Uhr Termin
FB VI
EISZEIT IN BÜCHEN

Dr. Jürgen Ehlers, Geologe, Witzeeze

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D

Die Eiszeiten haben die Landschaft Norddeutschlands geprägt. Aber wie viele Eiszeiten gab es? Untersuchungen in den letzten Jahren haben zahlreiche neue Erkenntnisse über den Ablauf des Eiszeitalters geliefert. Als die Gletscher der Weichsel-Eiszeit bis fast nach Büchen vorstießen, flossen ihre Schmelzwässer durch die heutige Delvenau-Niederung in Richtung Elbe ab. Das Einzugsgebiet dieses Urstroms reichte im Osten bis nach Weißrussland und Litauen. Doch als die Gletscher der Eiszeit bei uns ihre größte Ausdehnung erreichten, war das Eis weiter im Osten schon längst wieder abgeschmolzen. Digitale Geländemodelle und hoch auflösende Satellitenbilder decken Zusammenhänge auf, die mit bloßem Auge in der Natur nicht erkennbar sind. Viele dieser Hilfsmittel sind über das Internet für jeden frei zugänglich.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen)

Donnerstag, 29. März, 19:30 Uhr Termin
FB VII
LEBEN HEIßT DENKEN: PHILOSOPHINNEN UND IHR BLICK AUF DIE WELT

Dr. Barbara Brüning, Slawistin und Philosophin, Hamburg

Schloß Reinbek, Schloßstraße 5

Die Referentin wird in ihrem Vortrag auf eine philosophische Tradition eingehen, die erst in den letzten Jahren gewürdigt wurde und daher auch an Bedeutung gewonnen hat: die Philosophie der Frauen. Die philosophische Tradition wurde zwar stets entscheidend von Frauen mitgeprägt; da sie jedoch oft keine Lehrstühle innehatten und keine Publikationsmöglichleiten vorfanden, sind viele ihrer Gedanken verloren gegangen. Der Vortrag will in das Leben und Wirken berühmter Philosophinnen von Diotima bis Hannah Arendt einführen und Lust auf das Weiterlesen wecken.


April Seitenanfang

Donnerstag, 19. April, 19:30 Uhr Termin
FB I
FASZINATION GOLD – DIE KULTURGESCHICHTE VON BLATTGOLD

Kirsten Beuster, Vergoldermeistern, Hamburg

Schloss Reinbek, Schlossstraße 5

Das edle Element Gold fasziniert bereits seit Jahrhunderten den Menschen. Sein strahlender Glanz und seine außerordentlichen Eigenschaften haben seit jeher die Phantasie, die menschliche Gier und die Pracht in sakraler und weltlicher Kunst beflügelt. Die Kunst der Blattvergoldung und deren Traditionen, die bereits den babylonischen und ägyptischen Kulturen bekannt waren, stirbt heute nahezu aus. Das Kunsthandwerk der Blattvergoldung hat sich kaum verändert und die vielschichtigen Anwendungsmöglichkeiten des Goldes zeichnen sich durch alle Epochen aus. In diesem Vortrag soll nicht nur die kunsthistorische Entwicklung des Blattgoldes und die Grundlagen seiner Verarbeitung vorgestellt, sondern auch die zeitgenössische Anwendung mit ihren kreativen und konservatorischen Möglichkeiten präsentiert werden. Diverse praktische Beispiele aus Design, Kunst und Restaurierung wie Objekte, moderne und antike Spiegel- und Bilderrahmen ergänzen die Darstellung.

Freitag, 20. April, 19:30 Uhr Termin
FB I
DIE WELT BEI LICHT BESEHEN – MYTHOS UND RATIONALITÄT IM ALTEN GRIECHENLAND

Prof. Dr. Lambert Schneider, Institut für Klassische Archäologie der Univ. Hamburg

Aula Gymnasium Wentorf, Hohler Weg 16,21465 Wentorf bei Hamburg, Tel: 040/725450-0

Wir begegnen dem Phänomen Mythos heute mit Reserve. Haben doch Mythen im Sinne von Ideologie vielfach unheilvolle Wirkungen in der jüngeren Geschichte entfaltet. Die alten Griechen gelten, nicht ohne Grund, als Erfinder eines freien, rationalen Denkens, was uns gewöhnlich als das Gegenteil von Mythos erscheint. Zugleich jedoch haben sie in Wort und Bild eine Fülle lebenspraller und zugleich tiefgründiger Mythen kreiert. Wie passt dies beides zusammen? Worin besteht der Sinn von Mythen, wie kann man sie entschlüsseln? Welche Funktionen haben sie in der antiken Gesellschaft gehabt? Der Vortrag geht diesen Fragen anhand konkreter Erzählbeispiele nach, wobei besonders die griechische Bildkunst als Anschauung und Inspirationsquelle dient.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)

Donnerstag, 26. April, 19:30 Uhr Termin
FB II
DER „WILDE MANN“ - PERSONIFIKATION EINES AUßENSEITERS DER GESELLSCHAFT VOM MITTELALTER BIS IN DIE NEUZEIT

Dr. Helga de Cuveland

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf b.H.

Der Wilde Mann ist eine der originellsten, faszinierendsten und schillerndsten Erfindungen des Mittelalters. Als Nachfahre mythischer Naturgötter betrat er die Bühne als ein behaartes, mit Riesenkräften ausgestattetes primitives Waldwesen, gekennzeichnet durch tierhaft rohes Betragen, menschlicher Sprache nicht mächtig. In der Literatur taucht er im höfischen Epos bereits im 12. Jahrhundert auf. Bildliche Darstellungen folgen wenig später. Anfangs überwiegen negative Aspekte. Er gilt als absoluter Außenseiter, wild und ungezähmt, mit bestialischen Charakterzügen. Daneben entwickelt sich eine Art Bewunderung für sein ungebundenes Leben in der freien Natur, seine Unabhängigkeit von gesellschaftlichen Zwängen, seinen Mut. Die Phantasiegestalt des Wilden Mannes wird zum Brennpunkt unterschiedlichster menschlicher Verhaltensweisen und Wünsche. Darum wird auch der Darstellung seines Liebeslebens viel Raum gewidmet: Raub und Gewalt aber auch die Zähmung seiner erotischen Wildheit durch die christliche gesittete Liebe sind wichtige Themen in Druckgraphik, Prunkhandschriften wie auf kirchlichem Inventar und in Bibelmanuskripten. Allmählich verliert der Wilde Mann die Aspekte des Schrecklichen und Rohen. Doch so schnell kann auf ihn nicht verzichtet werden. In der Heraldik lebt er als Wappen- und Schildhalter weiter, mit seiner herkulischen Gestalt Kraft und Fruchtbarkeit der Geschlechter verbürgend. Meister wie Albrecht Dürer und Martin Schongauer reizte die Behandlung des Themas, das bis in die Neuzeit die künstlerische Phantasie belebt, wie bei Paul Klee. Der Vortrag berichtet über die außerordentlich ambivalente Erscheinung und den Wandel der metaphorischen Bedeutung des Wilden Mannes.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)


Mai Seitenanfang

Donnerstag, 03. Mai, 19:30 Uhr Termin
FB III
SLAWISCHE BURGEN IM NORDDEUTSCHEN RAUM – ZEUGEN VON ALLTAG, MACHT UND KRIEG

Dr. Felix Biermann, Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald

Festsaal Rathaus Schwarzenbek

Die im letzten Jahrzehnt durchgeführten archäologischen Forschungen an Burgwällen im nordostdeutschen Gebiet ergeben ein immer komplexeres Bild der Entwicklung des slawischen Burgenbaus vom 8. bis 12. Jh. sowie von den herrschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen der Befestigungen im Rahmen der nordwestslawischen Stammesgesellschaften. Von großer Bedeutung dafür sind die oft jahrgenauen dendrochronologischen Datierungen, die aus Wall- und Brunnenhölzern dieser Burgen gewonnen werden können. Sie ermöglichen eine Verknüpfung der archäologischen Befunde mit der schriftlich überlieferten Ereignisgeschichte. Zugleich werfen die Ausgrabungen eindrucksvolle Schlaglichter auf die Befestigungskonstruktionen der vielfach mächtigen Burganlagen, auf kriegerische Ereignisse und auf das Alltagsleben von Burgherren und einfacher Bevölkerung. Der bebilderte Vortrag gibt dazu einen Überblick, wobei u. a. die Resultate neuer Ausgrabungen in der nordwestlichen Prignitz berücksichtigt werden.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek)

Donnerstag, 10. Mai, 19:30 Uhr Termin
FB V
LAND-ART UND LANDMARKENKUNST – GEDANKEN UND BEISPIELE ZUR ÄSTHETISCHEN AUSFORMUNG POSTINDUSTRIELLER RÄUME

Dr. Christian Müller-Krug, Universität Hamburg

Krügersches Haus, Bergedorfer Str. 28, Geesthacht

In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts etablierte sich mit der Land-Art eine neue Kunstgattung, deren Vertreter nicht selten unmittelbar auf örtlich gegebene Natur- und Kultursituationen Bezug nehmen. Etwas später wurden Künstler dann zunehmend gezielt zur ästhetischen Inwertsetzung industriell geprägter Landschaften herangezogen. Diese konnten jetzt auf Erfahrungen der Land-Art schaffenden Künstler zurückgreifen und beispielsweise Fabrikationsrelikte in ihre Arbeit einbeziehen, oder, was für die allgemeine Rezeption vermutlich wichtiger ist, vorhandene Architekturen und Geländeerscheinungen auf ein aussagekräftigeres Niveau überführen. Dabei entstanden und entstehen immer wieder neue ästhetische Reize und Situationen, gleichzeitig aber auch bemerkenswerte Denkmäler und ökologisch wertvolle Naturschutzgebiete. Vor wenigen Jahren warb die EXPO 2000 Sachsen-Anhalt GmbH mit einem Buch des Titels „Land gewinnen - Die Goitzsche, das weltweit größte Landschaftskunstprojekt“ um Besucher für ihren Bitterfelder Korrespondenzstandort zu der Bundesdeutschen Weltausstellung. Aber nicht alleine in Mitteldeutschland, auch am Rhein entstand bereits einige Jahre zuvor mit dem Emscher Park eine hier, den Gegebenheiten entsprechend etwas anders ausgerichtete, gleichwohl international beachtete Kultur- und Kunstlandschaft außerordentlichen Ranges. Vielfach charakterisieren heute artifiziell konstruierte und inszenierte Landmarken die Fern- und Nahansichten großer wie kleinerer Industrielandschaften und zeigen uns neue, zeitgemäße Wege für den Umgang mit vordergründig als häßlich wahrgenommenen Kulturgütern.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Geesthacht)

Dienstag, 22. Mai, 19:30 Uhr Termin
FB VII
JAMES JOYCES „ULYSSES“: EIN JAHRHUNDERT-ROMAN UND SCHLÜSSELWERK DER MODERNE

Dr. Maria Moss

Krügersches Haus, Bergedorfer Str. 28, Geesthacht

Es ist der 16. Juni 1904, ein Donnerstag, als ein Mann mittleren Alters in Dublin um acht sein Haus verlässt, um einzukaufen und dann für sich und seine Frau das Frühstück zu bereiten. Belangloser könnte ein Roman, der dazu noch an einem einzigen Tag spielt, kaum anfangen. Daher erscheint es umso verwunderlicher, dass James Joyces „Ulysses“ auch mehr als 100 Jahre nach diesem Datum immer noch als unlesbar gilt (darin allenfalls übertroffen von seinem Folge- und Ergänzungsroman, dem Nacht- und Traumstück „Finnegans Wake“). Der Vortrag wird verdeutlichen, warum „Ulysses“ als das berühmteste nicht-gelesene Buch der Weltliteratur gilt und wann dieser 16. Juni 1904 in die Literaturgeschichte eingegangen und zu einem Schlüsselerlebnis der Moderne geworden ist.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Geesthacht)


Juni Seitenanfang

Donnerstag, 07. Juni, 19:30 Uhr Termin
FB III
VON DER BURG ZUM HERRENHAUS

Joachim Kühl, Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein

Hotel Quellenhof, Hindenburgstraße 16, 23879 Mölln, Tel.: 04542/85420; Fax: 04542/7226

Vorgestellt werden neue Ergebnisse zur Auffindung und Klassifizierung, sowie kartographische Darstellungen über die Verbreitung von „Deutschen Burgen“ im Land und Kreis. An Hand jüngerer Untersuchungen unterschiedlicher niederadliger Burgentypen mit Befunden und Funden, spannt sich der Bogen bis zur Entwicklung der Burg zum Herrenhaus und späteren Gut im späten Mittelalter unseres Landes. (Beamerpräsentation)

Donnerstag, 14. Juni, 19:30 Uhr Termin
FB I
ZWISCHEN DARMSTADT UND KARLSRUHE – DOME, GÄRTEN, RESIDENZEN

Dr. Werner Budesheim

Krügersches Haus, Bergedorfer Str. 28, Geesthacht

Der Vortrag bereitet im wesentlichen auf die Exkursion vom 15.–21. Juli zu den Residenzen Hessen-Darmstadts, der Pfalz und Badens sowie zu den Domstädten der Salier Worms und Speyer vor (s. Mehrtägige Exkursionen). Zudem werden natürlich auch Weinstädte an der Bergstraße wie z.B. Heppenheim, außerdem Erbach im Odenwald als kleine gräfliche Residenz, das Kloster Lorsch mit der sog. Königshalle vorgestellt wie auch besondere Museen in Darmstadt, Mannheim und Karlsruhe. Auch ein Besuch des Hambacher Schlosses ist vorgesehen. Gäste, die an der Exkursion nicht teilnehmen, sind zu dem Vortrag auch herzlich willkommen.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Geesthacht)

 

Informationen zur Exkursion finden Sie bei den

Mehrtägigen Exkursionen


Juli Seitenanfang

Samstag, 28. Juli, 19:30 Uhr Termin
FB III
DIE FÜRSTENGRÄBER VOM GLAUBERG UND DIE FRÜHE KELTISCHE KUNST

Prof. Dr. Otto-Herman Frey Archäologe, Philipps-Universität Marburg

Festsaal Rathaus Schwarzenbek

In den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden am Glauberg am Rande der Wetterau in Hessen zwei sog. Fürstengräber, d.h. Bestattungen mit außergewöhnlichen Beigaben, zusammen mit steinernen Statuen aus dem späteren 5. Jh. v. Chr. aufgedeckt. Unter den Gegenständen gibt es solche mit reichem figürlichem Schmuck, die einen Eindruck von der damaligen keltischen Geisteswelt vermitteln. Im Vortrag sollen diese Funde in einer Auswahl im Rahmen weiterer Werke der frühen keltischen Kunst besprochen werden.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek)


September Seitenanfang

Dienstag, 11. September, 19:30 Uhr Termin
FB IV
VOR 50 JAHREN: DIE RÖMISCHEN VERTRÄGE

Dr. Stefan Vöhringer

Festsaal Rathaus Schwarzenbek

Was die Europäische Union ist, das ist sie aus ihren Verträgen: Zwei, die sogenannten römischen, unterzeichneten im März 1957 auf dem Capitols-Hügel die Staats-und Regierungschefs der Mitgliedsländer der fünf Jahre zuvor gegründeten Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Ihr Inhalt: die Gründung zweier weiterer europäischer Gemeinschaften, der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft. Ausgehend von diesem Meilenstein des europäischen Einigungsprozesses erzählt der Vortrag dessen beispiellose Erfolgsgeschichte von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart (mit Lichtbildern).

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek)

Donnerstag, 20. September, 19:30 Uhr Termin
FB VI
DER GLOBALE KLIMAWANDEL – WERDEN UNSERE BÄCHE ZU WADIS?

Prof. Dr. Mojib Latif, Institut für Meereswissenschaften, Kiel

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D

Die Temperatur der Erde hat sich seit Beginn der Industrialisierung um fast 1° C erhöht - eine anscheinend geringe Veränderung, die jedoch weit reichende und schon jetzt spürbare Folgen nach sich zieht. Dazu gehören die Zunahme von Wetterextremen und starken Hurrikanen, die fortschreitende Eisschmelze in den Polargebieten und ein Anstieg des Meeresspiegels. Der enorme Kohlenstoffdioxid-Ausstoß führt zu einer fortschreitenden Ansäuerung der Ozeane mit unvorhersehbaren Folgen für die marine Flora und Fauna, das globale Klima und letztendlich auch für den Menschen. Im Forschernetzwerk „Ozean der Zukunft“ untersuchen Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen am Kieler Institut für Meereswissenschaften wichtige Fragen zum globalen Klimawandel unter besonderer Berücksichtigung der Weltmeere. Als einer der bekanntesten und international renommiertesten Klimaforscher wird Professor Latif über den gegenwärtigen Erkenntnisstand berichten.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen und dem Forum „Kultur und Umwelt Kreis Herzogtum Lauenburg“: „Bach in der Linse“)


Oktober Seitenanfang

Donnerstag, 11. Oktober, 19:30 Uhr Termin
FB I
WOLKEN UND WITTERUNG – WOLKEN ALS WETTERZEICHEN BEI ARISTOTELES, GOETHE UND HOWARD SOWIE IN DER MODERNEN METEOROLOGIE

Prof. Dr. Ulf Amelung, Universität Lüneburg

Rokokosaal im Herrenhaus, Am Domhof 12, Ratzeburg

Die Ideen über Wolken als sublunare Erscheinungen bei Aristoteles, die Einteilung in Wolkenwerke und Wolkenformen bei Howard und Goethe waren wichtige Entwicklungsschritte im Hinblick auf unsere heutigen Kenntnisse über diese Phänomene in der Atmosphäre.


November Seitenanfang

Donnerstag, 01. November, 19:30 Uhr Termin
FB I
TEMPEL DER JUNGSTEINZEIT AUF MALTA

Reinhard Helwig, OSTR a.D.

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf b.H.

Malta ist bekannt als Sonneninsel mit einem großen Hafen. Viel interessanter aber sind die Reste der Tempel aus der Jungsteinzeit (Megalithkultur), die vor etwa 5500 Jahren gebaut wurden und damit z.T. 1000 Jahre älter sind als die Pyramiden Ägyptens.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)

Donnerstag, 08. November, 19:30 Uhr Termin
FB II
DIE MALER DER ROMANTIK

Dr. Helga de Cuveland

Alte Schule, Teichstraße 1, Wentorf b.H.

Jedermann verbindet mit dem Begriff Romantik etwas, das Liebe und Sehnsucht wachruft, das stimmungsvolle Naturerlebnis, das Idyllische, aber auch das Mystische und Phantastische. Der überaus komplexe Begriff ist unscharf. Die Romantik, die zeitgleich mit der Epoche des Klassizismus – 1790 bis 1840 – aufkam, versteht man am besten aus ihrer geistigen Grundhaltung als Gegenbewegung zur Strenge des Klassizismus, dessen nüchternen Rationalismus es zu überwinden galt. So ergaben sich für die Romantiker unter den Malern aus der Suche nach Unendlichkeit die Motive des Fernwehs und Wanderns, aus dem Wunsch nach einer heilen, christlich-religiös geprägten Welt biblische Themen und die Bilder mittelalterlicher Kloster-Ruinen und Burgen, andererseits aus der Vorstellung des Ausgeliefertseins des Einzelnen an eine gefahrvolle mächtige Natur die Darstellungen dunkler Wälder, von Höhlen, schroffen Bergmassiven oder der Gewalt des Meeres. Das Sehnen nach einer verloren geglaubten Welt der Kindheit scheint auf in den idyllischen malerischen Erzählungen aus der deutschen Märchen- und Sagenwelt. Der Vortrag behandelt den zeit- und geistesgeschichtlichen Hintergrund dieser Stilphase und die Ausdrucksweise ihrer Maler anhand der frühen romantischen Landschaften der Engländer, wie John Constable, sowie deutscher Künstler wie M. v. Schwindt, L. Richter, Ph. O. Runge, C. D. Friedrich. J. A. Koch, C. Rottmann, P. Cornelius, J. Fr. Oberbeck, F. Pforr und weiterer.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)

Donnerstag, 15. November, 19:30 Uhr Termin
FB V
„GASOMETER“ - INDUSTRIE-KATHEDRALEN EINER VERGANGENEN EPOCHE

Nis Nöhring, Universität Hamburg

Stadtwerke Geesthacht, Schillerstr. 9, Tel.: 04152/929-0

Gasometer sind Gasbehälter – oft riesige Gasbehälter! Über 150 Jahre zählen sie zu jenen technischen Bauwerken, die das Bild der Stadt prägen und den Fortschritt der Technik symbolisieren. Mit der Verdrängung des Stadtgases durch das Erdgas seit den 60er Jahren verschwanden viele städtische Gaswerke mitsamt ihren Gasbehältern, ohne viel Aufsehen zu erregen. Einige Gasometer sind zwar heute noch in Betrieb, viele andere aber stillgelegt und nur einige wenige einer anderen Nutzung zugeführt und für die Nachwelt gesichert. Bis heute bleibt ihre Mächtigkeit und Größe beeindruckend und ihr Funktionsprinzip gleichzeitig bestechend simpel. Einige Exemplare geben sogar eindrucksvoll und nach außen deutlich sichtbar ihre Funktionsweise preis. Insgesamt bleibt die Zukunft der Gasometer ungewiss. Umnutzungen und Erhalt sind aufwendig und oft mit hohem finanziellem Aufwand verbunden. Dennoch gibt es einige Beispiele interessanter Umnutzungskonzepte. Der Vortrag gibt mit vielen Abbildungen einen Überblick über die Geschichte und technische Entwicklung der Gasometer. Außerdem werden verschiedene Umnutzungsprojekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgestellt.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Geesthacht)

Mittwoch, 21. November, 19:30 Uhr Termin
FB VI
UNSERE SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN GEWÄSSER – SCHÜTZENSWERTE LEBENSRÄUME

Thomas Behrends, NABU Landesstelle Wasser

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D

Das Land Schleswig-Holstein zeichnet sich unter anderem durch seine vielfältigen Seen und Fließgewässer aus. Für Flora und Fauna dienen sie als wichtige Lebensräume und auch der Mensch sucht dort seine Erholung. Viele dieser Gewässer sind noch in ihrer ursprünglichen Form anzutreffen, doch nicht alle sind von menschlichen Eingriffen verschont geblieben: Flüsse und Bäche wurden zu Gunsten der kulturellen Entwicklung begradigt, stehende Gewässer werden durch Schadstoffe verunreinigt, was fatale Auswirkungen auf die verschiedenen Lebewesen haben kann. Der Referent Thomas Behrends von der NABU Landesstelle Wasser wird einen informativen Vortrag über den Zustand unserer Gewässer halten. Dabei wird auch erörtert werden, wie menschliche Nutzungsinteressen und Belange des Naturschutzes in Einklang gebracht werden können.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen)

Dienstag, 27. November, 19:30 Uhr Termin
FB III
FRÜHSÄCHSISCHE SIEDLUNG UND GRÄBERFELD DER SACHSEN AM KRONSBERG BEI RULLSTORF

Dr. Wilhelm Gebers, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Hannover

Festsaal Rathaus Schwarzenbek

Der Referent stellt Höhepunkte von den Ausgrabungen der letzten 20 Jahre auf dem Kronsberg bei Rullstorf, Niedersachsen, zwischen Lauenburg und Lüneburg gelegen, vor.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek)


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