Abendvorträge 2020

Es werden 27 Termine im Zeitraum vom 24.10.2020 bis 23.10.2021 angezeigt.
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Oktober Seitenanfang

29. Oktober 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich IV
"In aller Munde": Eine kleine kulturgeschichte der italienischen Küche

Referent: Dr. Stefan Vöhringer, Politologe und Kunsthistoriker, Kiel

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Im vergangenen Jahrhundert hat für Italiens Küche ein Siegeszug um die Welt begonnen: Pizza, Pasta, Gelato und Co. sind heute buchstäblich in aller Munde. Wie sie dort hingelangten, welche Geschichte sie eigentlich haben und welche Geschichten sie erzählen, davon berichtet dieser Vortrag – ganz im Sinne der in Italien gern gebrauchten Formulierung: „Il cibo parla – das Essen steckt voller Aussagen.“


November Seitenanfang

17. November 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
SUPERBOMBEN, SELTSAME DOKTOREN UND SACHROWS. DER BEGINN DES THERMONUKLEAREN ZEITALTERS (1945-1952).

Referent: Dipl.-Phys. Carsten Busch, Geschichte der Naturwissenschaften, Universität Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Auf den Abwurf zweier „Atombomben“ folgte die Entwicklung der „Wasserstoffbombe“, einer Waffe mit einer etwa tausendmal größeren Zerstörungskraft. Sie erfahren vom Bau der sowjetischen Bombe, bei der Spionage eine große Rolle spielte. Dabei begegnen uns vielschichtige Protagonisten wie der spätere Dissident und Friedensnobelpreisträger Sacharow, aber auch die amerikanischen Vorbilder für „Dr. Seltsam“. Einer dieser seltsamen Doktoren war Edward Teller, „der Vater“ der amerikanischen H-Bombe. Er verkündete die Geburt seines geistigen Kindes und die Auslöschung einer pazifischen Insel mit den Worten „It`s a boy“. - Diese erste thermonukleare Bombe war eher eine gigantische Experimentieran-ordnung als eine militärisch einsetzbare Waffe. Jedoch demonstrierte „Mike“, dass die Rechenoperationen in den Röhren der ersten Computer die physikalische Wirklichkeit gut widerspiegelten: Das Feuer der Sterne ließ sich auch auf der Erde entzünden. Die zum Verständnis benötigte Physik wird allgemeinverständlich erklärt.

18. November 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VI
Umweltfreundlich Saubermachen und Wäschewaschen

Referent: Dipl.-Oecotrophologin Renate Frank, Roseburg

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D🗺️

Die Referentin weist auf die zahlreichen chemischen Substanzen hin, die sich in Reinigungs- und Waschmitteln befinden und die sowohl unsere Gesundheit als auch unsere Umwelt beeinträchtigen. Es wird gezeigt, was jeder Einzelne tun kann, um den eigenen Haushalt zu „entgiften“ und damit dazu beizutragen, die Umwelt zu entlasten und auf diese Weise auch die gesundheitlichen Belastungen durch Chemie im Haushalt zu reduzieren.

19. November 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
Der Weltwissenschaftler Alexander von Humboldt und sein Kosmos

Referent: Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt, Geschichte der Naturwissenschaften, Univeristät Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Die fünf Bände von Humboldts „Kosmos - Entwurf einer physischen Weltbeschreibung" erschienen 1845 bis 1862, ein eindrucksvolles interdisziplinäres Werk. Geplant war eine Darstellung der Natur von einem uranologischen Teil (der Lehre von den Sternen), ausgehend von den Sternen und Nebeln, zu einem tellurischen Teil "der Lehre von Gestalt und Leben der Erde"; es beginnt mit „den Sternen, die in den entferntesten Theilen des Weltraumes zwischen Nebelflecken aufglimmen und steigt durch unser Planetensystem bis zur irdischen Pflanzendecke und zu den kleinsten, oft von der Luft getragenen, dem unbewaffneten Auge verborgenen Organismen herab."_
Im Vortrag wird ein Überblick von Humboldts astronomischem Wissen im Kontext der Zeit gegeben. Es sollen aber auch seine umfassenden Erkenntnisse in den Bereichen der Biologie, Chemie, Physik und besonders Geowissenschaften (Geologie, Bergbau, Mineralogie, Vulkanologie, Geographie, Meteorologie, Ozeanographie, Navigation) einschließlich seiner Messinstrumente für die Expeditionen nach Lateinamerika, USA und Zentralasien thematisiert werden. Schließlich sind Humboldts Bestrebungen bemerkenswert, seine Forschungen einem breiten Publikum populärwissenschaftlich verständlich zu machen, vgl. seine sehr gut besuchten Vorträge in der Singakademie (1827/28).

24. November 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich III
Archäologische Neuigkeiten von der mittelalterlichen Burg Linau, Hzgt. Lauenburg

Referent: Dipl.-Pähist. Eicke Siegloff, Arch. Landesamt S-H

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Der breiten Öffentlichkeit ist eher weniger bekannt, dass die schleswig-holsteinische Denkmallandschaft eine beachtliche Zahl mittelalterlicher Burgen aufweist. Dies liegt sicher auch daran, dass man hierzulande romantisch anmutende, auf steilen Erhöhungen thronende Ritterburgen wegen der landschaftstypischen Eigenarten vergeblich suchen wird. Die als archäologische Denkmale erhaltenen Ritterburgen stellen jedoch einen wichtigen Teil des kulturellen Erbes zwischen Nord- und Ostsee dar, auch wenn ihre überwiegend aus Holz errichteten Wehrtürme längst vergangen sind. Unter diesen sticht die Burg Linau im nordwestlichen Herzogtum Lauenburg mit gleich mehreren herausragenden Besonderheiten wie ihrer Größe, einem steinernen Turm und fantasieanregenden detaillierten Schriftquellen hervor. Die Interessengemeinschaft Kulturdenkmal Burg Linau e.V. und die Gemeinde Linau haben sich die langfristige Sicherung zum Ziel gesetzt und es wurde in Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden ein Konzept für die dringend nötige Sanierung der Turmfundamente erarbeitet. Vorbereitend zu den Sanierungsarbeiten hat das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein unter der Leitung des Referenten Freilegungs- und Dokumentationsarbeiten durchgeführt. Hierbei wurden überaus überraschende Ergebnisse erzielt, die zusammen mit allgemeinen Informationen über die Burgen im Land und über den Stand des Projektes der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen.



26. November 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich III
Sieben Jahre am Block und (k)ein Ende in Sicht ... Die erforschung eines außergewöhnlichen Prunkgrabes der Hallstattzeit

Referent: Dr. Robert Schumann, Inst. f. Vor- und Frühgeschichte, Universität Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

2010 in Otzing, Landkreis Deggendorf in Niederbayern: Bei Sondierungsarbeiten auf einem künftigen Baugebiet stoßen die Mitarbeiter der zuständigen Kreisarchäologie auf die Überreste eines hallstattzeitlichen Grabhügelfeldes _ca. 1000 bis 800 vor Christi Geburt_. Ein Jahr später, im Juli 2011, entdecken die Ausgräber der Archäologischen Staatsammlung auf der zukünftigen Sportfläche des SV Otzing in einem Grabhügel von 18 Meter Durchmesser eine hölzerne Grabkammer in einem außergewöhnlichen Erhaltungszustand. Sie vermuten die Beisetzung eines keltischen Fürsten und alarmieren die Universität München.
In seinem Vortrag schildert der Referent die Entdeckung des Grabes, deutet den Inhalt der Grabkammer, ordnet ihre kulturgeschichtliche Bedeutung ein und begründet die unschätzbaren Vorteile einer Blockbergung. Es scheint sich bei dem Keltengrab von Otzing um einen außergewöhnlichen Glücksfall für die Archäologie zu handeln.


Dezember Seitenanfang

1. Dezember 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
DIE CUEVA DE LOS AZULES UND DE COIMBRE – ZWEI STEINZEITLICHE HÖHLEN IN ASTURIEN

Referent: Dipl.-Ing. Carlos Acevedo, Prof. Dr. Thomas Schramm Lina Stoeckler, M.A. HafenCity Universität Hamburg - Studiengang Geodäsie und Geoinformatik

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️


Mit Studierenden der HafenCity Universität Hamburg und der Universidad Politécnica de Madrid wurde die Cueva de Los Azules mit ihren mindestens 12.000 Jahre alten Knochenfunden und der Cueva de Coimbre mit ihren Felsmalereien, Gravuren und Siedlungsresten mit modernen Vermessungsmethoden dokumentiert.
Wir stellen die wissenschaftlichen, archäologischen Fakten und Vermutungen vor und zeigen wie wir mit Drohnen und Laserscannern den Geheimissen der Höhle auf die Spur kommen.

3. Dezember 2020 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich II
Christo und Jeanne Claude - Verhüllen als Kunstwerk

Referent: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Mit der Verhüllung des Berliner Reichstagsgebäudes als „Wrapped Reichstag“ wurde das Künstlerpaar Christo und Jeanne Claude im Sommer 1995 weltberühmt. Die Idee der Verhüllung als künstlerische Praxis ist allerdings viel älter. Entwickelt hat sie Christo bereits während der 1960er Jahre.
Der Vortrag zeichnet die packende Lebensgeschichte Christos nach, der als junger Mann aus Bulgarien geflüchtet ist und sich in Paris als Auftragsporträtist etablieren konnte, wo er auch Jeanne Claude kennenlernte. Gemeinsam werden sie fortan Projekte entwickeln, die Kunstgeschichte schreiben.


Januar Seitenanfang

14. Januar 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
Mainz, Frankfurt, Wiesbaden – die in ihrer Geschichte und Gegenwart völlig konträren Städte im Rhein-Main-Gebiet

Referent: Dr. Werner Budesheim

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Im letzten Jahr hatte der Referent die Städte im Rahmen eines Vortrags über das südliche Hessen schon einmal anreißend vorgestellt. Die Betonung lag damals darauf, wie die Römer überhaupt an den Rhein kamen und diese Städte am Rhein und in der Wetterau begründeten. Die Unterschiedlichkeit in ihrer römischen und poströmischen Geschichte, bis in die Gegenwart soll jetzt besonders herausgestellt werden: Mainz als Bischofsstadt seit der Antike mit einer großen Machtentfaltung bis zum Reichsdeputationshauptschluss (1803), Frankfurt als Handelsplatz und größte Wirtschaftsmetropole Deutschlands, Wiesbaden als Römerbad begründet, wurde im 19. Jahrhundert maßgeblichen durch Kaiser Wilhelm II. als Nobelbad neu aktiviert.

28. Januar 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
NOBELPREIS FÜR PHYSIK 2020 SCHWARZE LÖCHER: VON DER SPEKULATION ZUR BEOBACHTUNG

Referent: Prof. Dr. Thomas Schramm HafenCity Universität Hamburg - Studiengang Geodäsie und Geoinformatik

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️


Der Physik-Nobelpreis 2020 wurde zur einen Hälfte an den Mathematiker und theoretischen Physiker Sir Roger Penrose vergeben. Die andere Hälfte teilen sich die amerikanische Astrophysikerin Andrea Ghez und der deutsche Astrophysiker und Leiter des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching Reinhard Genzel.
Während sich Penrose mit den theoretischen Grundlagen der Existenz Schwarzer Löcher überhaupt beschäftigte, beobachteten Ghez und Genzel den wirbelnden Tanz der Sterne im Zentrum der Galaxis und konnten so nachweisen, dass sie ein Schwarzen Loch umkreisen, das 4 Millionen Sonnenmassen in einer Region verbirgt, in das unser Planetensystem bequem hinein passen würde.
In diesem Vortrag sollen nicht nur die bahnbrechenden Forschungsergebnisse vorgestellt und erläutert werden, sondern auch der Lebensleistung insbesondere von Roger Penrose nachgegangen werden. Er hat wichtige Beiträge zur Quantentheorie geliefert, aber auch zur Theorie des Bewusstseins oder der Kachelung mit nichtperiodischen Mustern, um nur einige zu nennen.
Die Geschichte und Physik der Schwarzen Löcher wird später im Vortrag von Carsten Busch am 8. April beleuchtet.


Februar Seitenanfang

9. Februar 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
Venedig – ein Spaziergang abseits der Touristenströme

Referent: Dr. Günter Hartmann

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

In entlegenen Stadtteilen wollen wir entlang romantisch verwinkelter Kanäle selten besuchte Kirchen, Paläste und Museen besuchen. In Dorsoduro etwa führt uns der Weg entlang des Rio di S. Margherita von der Carminikirche bis zu S. Sebastiano, der „Sixtinischen Kapelle“ des Malers Veronese. Weiter geht es in die ärmere Gegend um S. Raffaele und S. Nicolo dei Mendicoli. Im Palazzo Mocenigo lassen wir uns bezaubern von kunstvollen Stoffen des 18. Jhs. und einer Ausstellung zur Parfümherstellung, die in Venedig ihren Anfang nahm. Auf der Giudecca erholen wir uns in verborgenen Gärten.

Eintrag veröffentlich

18. Februar 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich IV
Schöngeist und Mörder: zum 450. Todestag Benvenuto Cellinis

Referent: Dr. Stefan Vöhringer, Politologe und Kunsthistoriker, Kiel

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Er war streitlustig, log, mordete, stahl - und erschuf große Kunst im Auftrag der Päpste, der Medici-Familie und des französischen Königshauses. Zu den Meisterwerken Benvenuto Cellinis, der sich - ganz „Uomo Universale“ der Hochrenaissance - als Goldschmied, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller betätigte, gehören unter anderen das Salzfass (die „Saliera“) für König Franz I. von Frankreich und die Perseusgruppe in der Loggia dei Lanzi auf der Florentiner Piazza della Signoria.
Cellinis turbulentes Leben, über das er ausführlich in einer berühmten, von Goethe übersetzten Autobiographie berichtete, und seine wichtigsten Werke sind Gegenstand dieses Vortrags aus Anlass des 450. Todestag des Florentiner Künstlers.



März Seitenanfang

2. März 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VII
Die Amisch und die Verweigerung der Moderne

Referent: Prof. Dr. Maria Moss, Leuphana Universität Lüneburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Die Amischen oder Amisch sind eine täuferisch-protestantische Glaubensgemeinschaft, deren Bezeichnung sich vom Namen ihres Begründers Jakob Ammann _1644–1730_ ableitet und die ihre Wurzeln in der reformatorischen Täuferbewegung Mitteleuropas, vor allem der Schweiz und Süddeutschlands hat. Vom Hauptstrom der Täufer, den Mennoniten, trennten sich die Amisch Ende des 17. Jahrhunderts. Der Vortrag wird neben der Geschichte der Amisch auch ihren jetzigen Status in den USA bzw. in Kanada beleuchten und hinterfragen, inwiefern ein Leben, welches versucht, sich konsequent den Herausforderungen der Moderne zu entziehen, auf Dauer möglich ist.

25. März 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich V
WAALE, WÜHRE, WÄSSERWIESEN – WIE KOMMT DAS WASSER DAHIN, WO MAN ES BRAUCHT?

Referent: Dr. Angelika Halama, Geographin, Buxtehude

Hauptstraße 18 d – Angerhof – 21465 Wentorf b. H.🗺️

Menschen, die im Einwirkungsbereich der Gezeiten wohnen, müssen sich Gedanken darüber machen, wie man Wasser fernhält oder ableitet. Im südlichen Bereich der Alpen aber hat man sich schon früh darum gemüht, die niedrigen Niederschlagsmengen durch Wasser von Gletschern und Firnfeldern zu ergänzen, um damit Felder und Wiesen zu bewässern. So entstanden in Südtirol die Waale, im Wallis die Suonen. Im südlichen Schwarzwald sind die Bäche tief eingeschnitten und können daher kaum nutzbar gemacht werden. Hier wurden schon vor Jahrhunderten die Wühre angelegt, um in den Dörfern die Wasserkraft für Mühlen und Sägen, aber auch zum Bewässern zu nutzen. Dass das Bewässern der Wiesen die Erträge steigert, hatte man früh erkannt. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich in Suderburg in der Lüneburger Heide wie auch in Siegburg im Siegerland Wiesenbauschulen, deren Absolventen auch außerhalb Deutschlands Wässerwiesen anlegten. Der Vortrag beschränkt sich auf Beispiele in Europa.


April Seitenanfang

8. April 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
SCHWARZE LÖCHER – EIN VIERDIMENSIONALER TRIP

Referent: Dipl.-Phys. Carsten Busch, Geschichte der Naturwissenschaften, Universität Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Am Ende des 18. Jahrhunderts spekuliert ein weitgehend unbekannter englischer Geistlicher über „Dunkle Sterne“. Mehr als 100 Jahre später stellt ein deutscher Astronom in den Schützengräben des ersten Weltkriegs Berechnungen an, die auf bisher unbekannte Objekte in unserem Universum deuten. In den 1960er Jahren entdeckt man im Sternbild Schwan eine der stärksten Röntgenquellen am Himmel, Zuletzt gelingt es 2019 einem weltweiten Netz von Teleskopen, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Einige der intelligentesten Menschen haben intensiv über sie nachgedacht, von Oppenheimer bis Hawking. Sie sind mit den tiefsten Fragen der Physik und unseres Kosmos verbunden. Jahrzehntelang wurde der Himmel auf allen Frequenzen abgehorcht, zuletzt sogar mit Hilfe von Neutrinos und Gravitationswellen – das Geheimnis bleibt.
Der Vortrag erzählt eine kurze Geschichte der Schwarzen Löcher.


Mai Seitenanfang

6. Mai 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich V
KENIA – EIN LAND DER GEGENSÄTZE

Referent: Prof: Dr. Martin Pries, Leuphana Universität Lüneburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

In Kenia ist die Digitalisierung schon weiter fortgeschritten als in Deutschland. Bezahlen mit dem Smartphone ist gelebter Alltag. Kisumu ist der größte städtische Slum in Kenia, mit unvorstellbar schlechten Lebensbedingungen. Noch immer werden in Kenia minderjährige Mädchen trotz Verbot als Bräute verkauft. Im Norden und Süden gibt es ländliche Regionen mit bitterer Armut. In der landwirtschaftlichen Intensivregion um Naivasha werden Rosen u. a. für den deutschen Markt angebaut, inzwischen auch mit dem Fairtrade-Siegel.
Der Vortrag will versuchen, mit einem kritischen Blick den Facettenreichtum des Landes aufzuzeigen. Geschildert werden die Eindrücke, die auf einer Exkursion 2020 gesammelt wurden. Themen waren Entwicklungsprojekte, Nationalparks, Rosenfarmen, Goldminen, große Städte und kleine Dörfer. Gesprochen haben wir mit vielen Kenianern, aber auch mit Ausländern, die in Kenia leben, die das Bild von Kenia als Land der Gegensätze vervollständigten.

15. Mai 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
EIN BESUCH VON SEEDORF AM SCHAALSEE

Referent: Leitung: Dr. Werner Budesheim

Seedorf am Schaalsee🗺️

Sonnabend, 16. Mai, 10.00 Uhr TE-BU a
Nachdem wir im vergangenen Jahr den Standort der ältesten Kirche, St. Georg auf dem Berge, im Lande Ratzeburg besucht haben, besuchen wir in diesem Jahr Seedorf, das neben Breitenfelde, Schlagsdorf, Mustin, Sterley, Gudow und Nusse zu den ältesten Kirchspieldörfern des Landes Ratzeburg im damals noch polabisch besiedelten Gebiet gehört. Urkundlich ist es zuerst 1194 erwähnt. Es wird vermutet, dass die Gründung der Kirche und damit des deutschen Dorfes bereits zur Zeit des ersten Ratzeburger Grafen, Heinrich von Badewide (1142 – 1164), der Neusiedler aus Westfalen angeworben hatte, und des ersten Ratzeburger Bischoffs Evermod (+ 1178 in Ratzeburg) stattfand. Ein Slavicum Seedorf, wohl eine wendische Ausweichsiedlung, wird in den Urkunden nur einmal erwähnt (1230). Die Lage ist unbekannt. Die ersten Kirchen waren wahrscheinlich Holzbauten. Die heutige Kirche stammt aus der baugeschichtlich gotischen Epoche, aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie ist karg ausgestattet, hat aber einige beachtenswerte Besonderheiten. Wir werden die Kirche besuchen und einen Rundgang durch den Kern des Dorfes machen.
Treffpunkt ist 10.00 Uhr an der Kirche, Ende des Besuches gegen 12.00 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung wird erbeten.
Es gibt dort schöne Gasstätten, in denen man im Anschluss speisen kann.
Im Anschluss ist ein Spaziergang über den Werder empfehlenswert.

15. Mai 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich IBuchungscode -TE-Bu a
EIN BESUCH VON SEEDORF AM SCHAALSEE

Referent: Leitung: Dr. Werner Budesheim

Seedorf am Schaalsee🗺️


Nachdem wir im vergangenen Jahr den Standort der ältesten Kirche, St. Georg auf dem Berge, im Lande Ratzeburg besucht haben, besuchen wir in diesem Jahr Seedorf, das neben Breitenfelde, Schlagsdorf, Mustin, Sterley, Gudow und Nusse zu den ältesten Kirchspieldörfern des Landes Ratzeburg im damals noch polabisch besiedelten Gebiet gehört. Urkundlich ist es zuerst 1194 erwähnt. Es wird vermutet, dass die Gründung der Kirche und damit des deutschen Dorfes bereits zur Zeit des ersten Ratzeburger Grafen, Heinrich von Badewide (1142 – 1164), der Neusiedler aus Westfalen angeworben hatte, und des ersten Ratzeburger Bischoffs Evermod (+ 1178 in Ratzeburg) stattfand. Ein Slavicum Seedorf, wohl eine wendische Ausweichsiedlung, wird in den Urkunden nur einmal erwähnt (1230). Die Lage ist unbekannt. Die ersten Kirchen waren wahrscheinlich Holzbauten. Die heutige Kirche stammt aus der baugeschichtlich gotischen Epoche, aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie ist karg ausgestattet, hat aber einige beachtenswerte Besonderheiten. Wir werden die Kirche besuchen und einen Rundgang durch den Kern des Dorfes machen.
Treffpunkt ist 10.00 Uhr an der Kirche, Ende des Besuches gegen 12.00 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung wird erbeten.
Es gibt dort schöne Gasstätten, in denen man im Anschluss speisen kann.
Im Anschluss ist ein Spaziergang über den Werder empfehlenswert.

20. Mai 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
HEINRICH HEINE – EIN EUROPÄISCHER DICHTER?

Referent: Ulrike Budesheim, Germanistin, Reinbek

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Obgleich heute zu den Großen der deutschen Literatur gehörend, haben seine Werke eine Sonderstellung. So ist er der einzige Dichter, der in Deutschland wie in Frankreich gleichermaßen als ein kanonischer Autor der jeweils eigenen nationalen Literatur angesehen wird. Bereits aus diesem Grunde kann er als einer der ersten europäischen Denker und Intellektuellen gelten. Im Gegensatz zu dieser internationalen Hochschätzung hat es beispielsweise in seiner Geburtsstadt Düsseldorf vor wenigen Jahren eine lang anhaltende erbittert geführte Kontroverse gegeben über die Frage, ob die dortige Universität seinen Namen tragen sollte. Seine Person, sein Werk aber auch seine Nachwirkung machen sichtbar, dass selbst 165 nach seinem Tod Heine immer noch irritiert. Das Kunstschöne wird ironisiert und so bis in die Gegenwart ein Stimmungswechsel erzeugt, der den Leser provoziert.


Juni Seitenanfang

3. Juni 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VI
Mehr als die Blumesn des Jahres: Die Naturschutzarbeit der Loki Schmidt Stiftung

Referent: Axel Jahn, Loki Schmict Stiftung

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D🗺️

Die Hamburger Loki Schmidt Stiftung, hervorgegangen aus der Stiftung zum Schutz gefährdeter Pflanzen und der Stiftung Naturschutz Hamburg, wirkt schwerpunktmäßig in Hamburg, ist aber auch in zehn weiteren Bundesländern aktiv, indem sie Lebensräume sichert, Artenschutzprojekte durchführt und Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit betreibt.
Seit 1980 macht die Stiftung mit der mittlerweile bekannten Aktion „Blume des Jahres“ auf gefährdete Pflanzen und ihre Lebensräume aufmerksam. Sie informiert in diesen jährlichen Kampagnen über Wildblumen und den ökologischen Wert ihrer Standorte und möchte auf diese Weise zu einem besseren Artenschutz beitragen.
Der Vortrag von Axel Jahn, der Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung sowie leidenschaftlicher Naturbeobachter und Fotograf ist, wird sich schwerpunktmäßig mit den Blumen des Jahres und den Aktionen rund um diese Pflanzen befassen, sie in Wort und Bild vorstellen, aber auch Informationen über weitere Aktivitäten der Hamburger Stiftung gegeben.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen)

17. Juni 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich VIII
JOHANN GEORG REPSOLD (1770-1830) – GRÜNDER DER HAMBURGER STERNWARTE, ZEITBESTIMMUNG UND ASTRONOMISCHE INSTRUMENTE

Referent: Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt, Geschichte der Naturwissenschaften, Universität Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Johann Georg Repsold (1770-1830) erhielt seine Ausbildung in Deichbau, Feinmechanik und Vermessungstechnik beim Wasserbauingenieur Reinhard Woltmann (1757-1837) in Cuxhaven-Ritzebüttel. 1796 wurde er zum Wassertechniker bei der Elbdeputation ernannt und 1798 zum Spritzenmeister (1809 Oberspritzenmeister des gesamten Hamburger Löschwesens). 1799 gründete er eine Werkstatt für astronomische Instrumente am Herrengraben, deren Präzisionsinstrumente zu den besten der damaligen Zeit zählten.
1802 errichtete er seine erste Sternwarte auf der Bastion Albertus, heute Stintfang (Jugendherberge). In diesem Zusammenhang entwickelte er das erste Meridianinstrument in Deutschland (1803, seit 1818 Sternwarte Göttingen). Er stellte ferner - im Rahmen der Kooperation mit Schumachers Vermessung von Dänemark, Hamburg und Königreich Hannover (Carl Friedrich Gauß) - Messapparate her (Braaker Basis und Heliotrop, 1820/21). Nachdem 1812 seine Sternwarte in der Napoleonischen Zeit abgerissen werden musste, dauerte es bis 1825, als seine neue Sternwarte mit Navigationsschule auf der Bastion Henricus beim Millerntor erbaut werden konnte (heute steht dort das Museum für Hamburgische Geschichte).

Die Sternwarte am Millerntor wurde nach Repsolds Tod ein Staatsinstitut (1833), geleitet von Christian Ludwig Rümker (1788-1862) 1830 bis 1857, der vorher Astronom in Paramatta bei Sydney (1820 bis 1830) war. Es entstanden nicht nur bedeutende Sternkataloge, sondern er unterrichtete auch an der Navigationsschule. Seine Gemahlin Mary Hannah Rümker, geb. Crockford, (1809-1889) entdekte 1847 sogar einen Kometen. Der Sohn George Rümker (1832-1900) war Direktor von 1857/67 bis 1900. Zur Verbesserung der instrumentellen Ausstattung wurde 1867 das 26cm Äquatorial angeschafft. Er engagierte sich besonders für Navigation (Chronometer-Prüfungsinstitut, 1876, Deutsche Seewarte, 1875, Zeitball, 1876). Johann Georg Repsold hatte die Grundlage für die Hamburger Sternwarte gelegt, die 1906/12 in Bergedorf neu errichtet wurde.
Die Firma wurde unter dem Namen Adolf & Georg Repsold (1830 bis 1867) und als A. Repsold & Söhne (1867 bis 1919) weitergeführt und lieferte astronomische Instrumente an Sternwarten in aller Welt - ein Global Player.


August Seitenanfang

26. August 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich II
KINDERDARSTELLUNGEN IN DER MALEREI

Referent: Dr.Gabriele Himmelmann, Kunsthistorikerin, Hamburg

🗺️

Das Motiv der Mutter mit Kind hat eine lange Tradition; am Anfang steht die Madonna mit dem Christuskind. Später wird das Motiv mehr und mehr verweltlicht. Der Vortrag spannt den Bogen von der Frühen Neuzeit bis zu Gerhard Richter.


September Seitenanfang

9. September 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
DIE KELTEN – EINE GEHEIMNISVOLLE KULTUR EUROPAS

Referent: Dr. Claudia Tanck, Althistorikerin, Laienburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H🗺️

Kaum ein europäisches Volk weckt so unterschiedliche Assoziationen wie die Kelten. Mutig, tapfer, grausam, wild, mystisch, geheimnisvoll oder kultiviert – alle diese Eigenschaften werden den Kelten je nach eigenem Blickwinkel zugesprochen. Dieser Vortrag widmet einer Völkergruppe, die im Altertum an der Schwelle zu einer Hockkultur stand, bevor sie größtenteils von der griechisch-römischen Zivilisation aufgesogen wurde. Im Mittelpunkt dieses Vortrags steht die Entwicklung der keltischen Kultur in ihren vielfältigen Ausprägungen wie Religion, Gesellschaftsstruktur, Wirtschaft, Kunst und Beziehungen zum Mittelmeerraum. Abschließend wird das überraschende Nachleben der Kelten vorgestellt: In Irland, Schottland und Wales wird das keltische Erbe bis heute gepflegt, aber auch so alltägliche deutsche Begriffe wie Amt und Zaun sind keltischen Ursprungs.

28. September 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich IV
Revolutionär der italienischen Malerei: zum 450. Geburtstag Caravaggios

Referent: Dr. Stefan Vöhringer, Politologe und Kunsthistoriker, Kiel

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Sein krasser Verismus, der nicht davor zurückschreckte, Heilige in Lumpen und mit dreckigen Füßen zu zeigen, geniale Bilderfindungen und ein dramatisch spektakulärer Umgang mit Licht und Schatten machten Michelangelo Merisi (1571-1610) aus Caravaggio zu einem Revolutionär der Malerei.
Der Vortrag präsentiert Caravaggios berühmteste Werke und erzählt seine abenteuerliche-exzentrische Lebensgeschichte - von den Anfängen und Triumphen des Künstlers im Rom der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert bis hin zu den dramatischen letzten Jahren in Neapel, auf Malta und Sizilien.



Oktober Seitenanfang

5. Oktober 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
FRIEDRICH WILHELM IV., DER ROMANTIKER AUF DEM THRON UND SEINE KRITIKERIN BETTINA VON ARNIM

Referent: Dr. Kathrin Schmersahl, Historikerin, Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) war ein ausgesprochen kunstsinniger Monarch, politisch aber rückwärtsgewandt, träumte er doch von einer Erneuerung des mittelalterlichen Heiligen Römischen Reiches und einer christlich geprägten Ständeordnung. Auf die in Zeiten der beginnenden Industrialisierung zunehmenden sozialen Verwerfungen hatte er keine Antwort. Anders Bettine von Arnim (1785-1859), die erst als Fünfzigjährige ihre – ausgesprochen erfolgreiche - Laufbahn als Schriftstellerin begann: Mutig wagte sie es, den Monarchen auf die sozialen Missstände hinzuweisen und votierte für eine „soziale Monarchie“.

5. Oktober 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich I
Friedrich Wilhelm IV., Der Romantiker auf den Thron und seine Kritikerin Bettina von Arnim

Referent: Dr. Kathrin Schmersahl, Historikerin, Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Friedrich Wilhelm IV. _1795-1861_ war ein ausgesprochen kunstsinniger Monarch, politisch aber rückwärtsgewandt, träumte er doch von einer Erneuerung des mittelalterlichen Heiligen Römischen Reiches und einer christlich geprägten Ständeordnung. Auf die in Zeiten der beginnenden Industrialisierung zunehmenden sozialen Verwerfungen hatte er keine Antwort. Anders Bettine von Arnim _1785-1859_, die erst als Fünfzigjährige ihre – ausgesprochen erfolgreiche - Laufbahn als Schriftstellerin begann: Mutig wagte sie es, den Monarchen auf die sozialen Missstände hinzuweisen und votierte für eine „soziale Monarchie“.

20. Oktober 2021 19:30 Uhr 📅 📤
Fachbereich III
„CASTELUM DELBENDE“ BEI NOSTORF?

Referent: Prof: Dr. Frank Nikulka, Archäologisches Institut der Universität Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.🗺️

Prof. Nikulka berichtet über archäologische Forschungen an mittelalterlichen Siedlungsplätze und Befestigungsanlagen in Südmecklenburg zwischen Boizenburg und Plauer See. Archäologische Methodik, Funde und Befunde werden vorgestellt. Es wird versucht der Frage nachzugehen, ob es überhaupt möglich ist, schriftlich überlieferte Orte und Ereignisse mit archäologischen Plätzen zu identifizieren. Bei einem dieser Fundplätze könnte es sich um das in den Fränkischen Reichsannalen für 822 genannte "Castellum Delbende" handeln. Funde weisen in das sächsische, heute schleswig-holsteinische Gebiet. Die Forschungen an diesem Fundplatz sind in einem größeren Zusammenhang mit Befestigungen im sächsischen und slawischen Gebiet zu betrachten.

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